Crankdesk auf der CMCE 1710 in Zürich

@m42_global CMCE Live-Blogging. Please refresh.

Heute habe ich die Freude, die CMCE 1710 zu besuchen, die von Mirko Colemberg gemanaged wird. Leider konnte ich dem Vortrag von Mirko nicht folgen, da ich parallel eine Session über den Matrix42 Enterprise Manager for SCCM gehalten hatte.

Danach kam die Session von Roger Zander über dei Windows 10 Configuration via SCCM. Der klare Vorteil der Konfiguration von Windows via SCCM (gegenüber GPOs) ist natürlich, dass sich der Client nicht in der Domain befinden muss. Roger hat diverse Tipps gegeben, was bei einem Windows Client konfiguriert sein sollte (z.B. Enhanced Security beim Adobe Reader DC oder löschen von c:\Intel) und zeigte die Umsetzung dieser Szenarien direkt in der Session.

Wie von Roger gewohnt, war die Session mehr Workshop. Es gab viele interessante Gespräche und Austausch, wie mit Configuration Items und Baselines in der SCCM Console umgegangen werden kann.

Im Anschluss hat Oliver Bernstein einen interessanten Vortrag über „Windows-as-a-Service“ gehalten.

Er beleuchtet die „Ängste“ die Unternehmen heute haben, wenn es darum geht Windows gut 2 im Jahr zu aktualisieren. Er führte durch die Ideen die Microsoft heute vertritt. Er erläuterte den Unterschied zwischen Quality-Updates (monatlich) und Feature-Updates (2x im Jahr) und das Servicing Modell.
Microsoft hat das Servicing Modell deutlich vereinfacht und etwas verändert. CBB wurde abgeschafft, jede WIndows Version ist 18 Monate supported. LTSB wurde in LTSC (Long term servicing channel) umbenannt.

Dann hat Oliver die Methodik vorgestellt, Windows über „Ringe“ zu aktualisieren. So stellte er konkret vor, wie er solche Ringe gestalten sollte. Er ging über die folgenden Ringe:

  • „IT-Pilot-Ring“ (0 Wochen ach Veröffentlichung)
  • „Business-User-Pilot-Ring“ (4 Wochen ach Veröffentlichung)
  • „Broad IT-Ring“ (6 Wochen nach Veröffentlichung)
  • „Broad-Business-User-Ring“ (16 Wochen nach Veröffentlichung)

Zwischendurch gab es einige Diskussionen wie mit Updates vorgegangen werden kann. Speziell Usersettings die zwischen verschiedenen Windows Versionen hin- und hergehen machen natürlich bei Umgebungen, wo stündlich zwischen verschiedenen PCs gewechselt wird (z.B. Schulen) extreme Probleme.

Zum Ende wurde Oliver auch sehr konkrekt, wie die Umsetzung im Unternehmen aussehen kann. Er beleuchtete die Punkte Infrastruktur, SCCM, Validierung, Targeting und Bereitstellung in Bezug auf den Windows Lifeclycle im Unternehmen und zeigte live in SCCM wie das Update von Windows via Windows Update for Business konfiguriert wird.

Last but not least geht es weiter mit der Session von David James. David hat die Session sehr offen gestaltet und am Anfang der Session einen Fragenkatalog aufgebaut aus dem Publikum aufgebaut und diese von Mirko aufschreiben lassen (siehe Ende des Eintrags)

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Als erstes ging David auf ewige Frage ein: Ist SCCM tot. Er erzählte die Geschichte, wie oft SCCM schon als „tot“ bezeichnet wurde. Diese Frage wurde ihm wohl schon seit 2001 gestellt. Die Zeitspanne seitdem beantwortet die Frage wohl eindeutig.

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Es folgte eine kleine Zusammenfassung über die Geschichte von SCCM, den aktuellen Stand von CB und wie heute SCCM entwickelt wird und wie die „visionary“ Roadmap Stand heute aussieht. Das Hauptziel ist mehr Technologien wie InTune, O365 mehr und besser zu integrieren.

Interessant war auch die Möglichkeit des „Co-Management“, was bedeutet, dass InTune in Zukunft auch in der Lage sein wird, den ConfigMgrg Client nach dem enrollment zu installieren und mittels CMG (Cloud manage gateway) über das Internet zu verwalten.

Nach der Pause ging es weiter. David erzählte ausführlich über Telemetry in SCCM und zeigte anhand von Diagrammen wie SCCM in der Welt genutzt wird. Ganz witzig der Vergelich mit Clippy (dieser kleinen Office Briefklammer) die Telemetry und Machine Learning Service nutzen könnte um SCCM zu optimieren (You have done 30 OS Deployment, should i do it for the rest of clients, also)?

Zum Schluß ging es über in die Q&A Session. Interessant Antworten die ich hier wiedergeben kann:

  • A (Server-) REST API will be shipped with SCCM in future and currently available within TP.
  • They are currently working on performance optimization for SQL 2016.
  • Currently they are working for some features for better Server Management. One example is better support for patching servers, which is currently in development.
  • It seems that the team is thinking about a new version of the application model where you have more control on notifications, and so on…
  • The support for Multi-Language support is still on going and will come in one of the next releases. Currently it really a huge problem with many issues (Handwriting, LanguagePack, Keyboard, Apps, …)
  • In CB1710 there are some new features for supporting branch offices. THis will be an combination of CMG and peer-to-peer caching.
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