Dutch Oven -> Einweihung mit Schichtfleisch

Heute mal ein anderes Thema, nicht immer nur IT: Zum Geburtstag gabs dieses Jahr einen 14″ „Dutch Oven„. Ein Gußeisener Topf der auf Kohlebrickets gestellt wird und schön langsam seinen Inhalt durchgart.

Glücklicherweise war der Topf schon soweit eingebrannt, dass ich gleich loslegen konnte mit der Zubereitung eines Schichtfleisch Gerichtes. Das Ergebnis war so dermaßen überzeugend, dass ich nicht umhin kam, die Zubereitung hier vorzustellen.

Los geht es mit einer selbstgemachten Barbecue Soße. Tomatenmark, Rauchsalz, Pfeffer, Tabasco, Essig, Knoblauch und Honig werden zwei Tage vorher verrührt und dürfen dann bis zum nächsten Tag durchziehen (Die Soße kann gut 1 Woche lang gelagert werden).

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Dann wird das Fleisch (3.2 kg Nackensteak) in schöne 150-200 gr Scheiben geschnitten, von beiden Seiten gesalzen und gepfeffert und im Anschluss in ungefähr der Hälfte der Barbecue Soße eingelegt. In dieser Marinade darf sich dann das Fleisch nochmal gute 12 Stunden im Kühlschrank wälzen. wp_20170525_11_01_40_pro.jpg

Nun kommt der große Tag. Der Dutch Oven wird schon mit Speck-Scheiben ausgelegt. Auf den Speck folgt eine Schicht Fleisch, darüber werden Zwiebeln ausgelegt, wieder eine Schicht Fleisch und dann eine Schicht gemischte Paprika. Das ganze wird wiederholt, bis der Topf voll ist, dann wird alles mit dem Rest der Barbecue Soße übergossen.

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Während der Topf bestückt wird, lässt man (im Falle meines 14″ Topfes ca. 30) Grillkohle-Brickets im Anzündkamin komplett durchglühen. 15 Brickets kommen unter den Topf, 15 werden unregelmäßig auf dem Deckel verteilt.

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Nun hat man 3 1/2 Stunden Zeit sich der Gartenarbeit zu widmen. Alle 30 Minuten muss der Deckel um 90° gedreht werden (Deckelheber oder Feuerfeste Handschuhe sind zu empfehlen), damit nichts punktuell anbrennt. Zudem sollte man rechtzeitig eine Portion Brickets nachglühen lassen. Nach 2 Stunden sind die ersten verbraucht.

Zu erwähnen wäre noch, dass selbst im freien der „Dutch Oven“ nach ca. einer halben Stunde anfängt einen köstlichen Duft zu verbreiten und es locker schafft, im Umkreis eines 630 qm² Grundstück die Arbeit zur Folter werden zu lassen.

Nach 3 1/2 Stunden schwimmt das Fleisch in einer tollen würzigen Soße und ist so Butterzart dass es ohne Messer zerteilt werden kann. Anstandshalber noch ein Salat und ein bisschen Beilage dazu bereitet, den Topf auf den Tisch gestellt und los kann gehen.

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Ich würde sagen, einer der besten Anschaffungen in unserem Haushalt, die ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.

 

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