SC/Powershell/Azure User

Wieder mal ist es mir eine Freude, der „System Center/Powershell/Azure (Stack)“ (Notiz an Stefan: Du brauchst einen anständigen Namen für die Veranstaltung) beizuwohnen. Interessanterweise scheint es wirklich zu helfen, sein Meeting auf Meetup zu veröffentlichen, die Teilnehmerzahl ist gegenüber zuvor deutlich gestiegen.

Stefan hat in seiner Opening Session dann auch angekündigt, dass die Usergroup Treffen nun in Zukunft vielleicht den Brand Experts Live übernehmen werden.

 

Los geht es nun mit dem Roman und seiner Vorstellung von Powershell DSC. Hier bei geht es um die Konfiguration von Computern gemäß einem „Zielzustand“. Übliche Mitteln sind Scripte, „von Hand“, GPOs, ConfigMgr, etc. Nun gibt es aber viele neue Möglichkeiten. Dazu gehört Nano-Server, Linux, DevOps, XaaS, etc. Das schränkt die Möglichkeiten der vorher genannten Tools deutlich ein. Genau hier setzt DSC ein.

Genutzte Technologien von DSC sind Powershell, WinRM, CIM und MOF, die Roman einzeln kurz vorgestellt hat.

Im Anschluß ging es an den systematischen Aufbau von DSC. Initial werden nun mit Hilfe von Config Scripts MOF Dateien erstellt die dann an die Clients verteilt werden. Die Funktionen sind im Modul „PSDesiredStateConfiguration“ gebundelt. Mittels dem CmdLet „Get-DSCResource, können die lokalen Ressourcen auf einer Maschine ausgelesen werden. Reichen einem diese nicht aus, können über die Powershell Gallery auch weitere DSCRessourcen zur Verfügung gestellt werden. Roman hat dann vorgestellt, wie ein MOF File für die Installation des Web.Servers erzeugt wird. Verteilt wird die MOF Datei über einen Share oder einen WebServer. Die Clients arbeiten dann in einem Push oder Pull Modus. Standard ist Push, allerdings ist die Skalierbarkeit nicht gegeben, es ist nur eine gewisse Anzahl von CIM Session pro Rechner erlaubt. Daher ist für eine professionelle Umgebung der Pull-Modus empfohlen. Allerdings müssen die Agenten auf Pull umgestellt werden.

Last but not least hat Roman vorgestellt, wie Microsoft DSC für Azure umgesetzt hat. Cooler Vortrag, der einen ersten guten Eindruck in DSC gegeben hat.

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Christoph Wille ging gleich über in den nächsten Vortrag über Blockchain. Ich hatte zugegebenermaßen keine blasse Idee, was eine Blockchain überhaupt ist. Christoph hat versucht zu erklären wie das zu begreifen ist. Eine Blockchain ist die Beschreibung von Wertübergängen/Transaktionen in einem Peer-to-Peer Netzwerk in dem sich die Teilnehmer nicht zwangsläufig vertrauen müssen, aber einer gemeinsamen Technologie vertrauen. Eine Blockchain beschreibt also eine Kette von Blöcken/Transaktionen die jeweils ein Program ein Script enthalten. Über Hashes sind die Blocks mit dem Hashwert Ihres Vorgänger Block signiert, was dazu führt, dass die Blocks nicht mehr veränderbar sind. Prominentestes Beispiel ist Bitcon.

Nach einer zusammengefassten Erläuterung über Blockchains hat Christoph einige Interessante Beispiele für die Anwendung von Blockchains gezeigt. Dazu gehören die öffentliche Behörden oder Lieferketten für kritisches Gut (z.B. Diamanten). Allerdings sind heute die meisten Blockchain Projekte i.d.R. ein proof of concept und keine „fertige“ Umsetzung. Zum Ende hin hat Christoph ein wenig erläutert was Microsoft heute im Blockchain Bereich tut (natürlich im Rahmen von Azure) oder in Zukunft tun könnte.

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Im Prinzip vlt. ein Vortrag der nicht unbedingt in dem Rahmen von System Center, Powershell und Azure passt, aber eine interessante Erläuterung einer Technologie, der man i.d.R. sonst selten bis gar nicht begegnet.

Michael Seidl, sollte zum Schluß einen Vortrag über Azure und OMS halten, der aufgrund der Nicht-Verfügbarkeit der Azure Cloud ausfallen musste.

 

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