Crankdesk auf dem TechConnect Community Day

Sorry for writing in german. But too much text for writing live in english for a non native speaker like me….

Total gut, Microsoft veranstaltet als Eröffnungstag für die TechConnect in Darmstadt einen exklusiven Community Tag. Irgendwie bin auch ich da reingestolpert und freue mich nun auf einen Tag voller Austausch in der Community. Ich berichte live, refreshed einfach ab und wann die Seite, ich haue immer wieder neue Inhalt rein….

Opening mit Jan Schenk

Jan Schenk eröffnet den Tag mit einigen Beispielen. So geht er auf die Themen Vielfalt, Inklusion und Offenheit ein. Vielfalt und unterschiedliches Denken ist wichtig für die Produktentwicklung. Die Inklusion soll darauf zielen auch wirklich alle Menschen mit einzubeziehen. Die Offenheit ist „das wichtigste was wir tun können“. Ein, für einen Microsoft Mitarbeiter ein nach wie vor interessanter Ausspruch. So ist ja nun Linux, Mac, WordPress, usw. durchaus auch Teil des Microsoft Horizontes.

Überraschend kam Judyta von Sozialhelden e.v. auf die Bühne und stellte Ihr Produkt „Ramp-up.me“  vor. Dabei geht es um die Planung barrierefreier Veranstaltungen. Ich muss zugeben, ich habe mit vorher nie viel Gedanken darum gemacht, um so wichtiger und wertvoller der Beitrag von Judyta. Ein Projekt von Sozialhelden ist wheelmap.org, in dem Ihr nachschlagen könnt,  ob eine Location Rollstuhlgerecht ist oder nicht und ich welcher Form die Location ist. Ein anderes cooles Projekt ist „Leidmedien.de“. Hier geht es um Sprache und Formulierung in dem Medien in Bezug auf Behinderung. Ein Beispiel von Judyta: Der Satz an den „Rollstuhl gefesselt“ ist einfach nicht zutreffend, denn ohne den Rollstuhl hätte Judyta gar nicht auf die Bühne kommen können.
Sehr spannend waren auch die Hinweise, wie eine Website zu gestalten ist, damit Sie Barrierefrei gestaltet ist. Ein Punkt den ich mir mal mind. für die Planungsseite der Community Events hinter die Ohren schreiben werde.

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Ach, wenn Einhorn Entwickler auf Bäumen wachsen würden! mit Tim Bourguignon

Eigentlich wäre mein Blog-Beitrag nun vorbei. Grund: Mein Akku im Laptop war leer. Warum geht es nun doch weiter: Mein Sitznachbar hat mein Leid erkannt, den Akku aus seinem baugleichen Laptop gerissen und hat somit dafür gesorgt, dass es nun weitergeht. Wenn wir schon beim Thema Barrierefrei sind: Für Blog-Junkies wie mir, MUSS es einfach zuverlässige Stromversorgung geben. Das scheint immer wieder eine größere Herausforderung zu sein, als WLAN bereitzustellen.

Nun steigen wir ein: Einhorn Entwickler sind laut Tim, die Leute die alleine mit Ihrer persönlichen Energie ein Team komplett von links auf rechts drehen. Nach einigen Beispielen kam Tim auf den Konsens: Ein Unternehmen braucht gute Entwickler, nicht gute Coder. Warum? Die Entwicklung eines Produktes ist ständige Iteration. Die Durchführung von Experimenten. Die ständige Verbesserung.

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Tim hat versucht, das Thema mit 3 Slides zusammenzufassen.

  1. A great dev is careful, mindful, responsible & efficient.
    Tim zeigte auf, das Code Maschinen steuert, aber GUTER Code gut lesbar ist. Code ist nicht für jetzt, sondern für die nächsten 10+X Jahre  Ein Entwickler liest 9 Zeilen Code, um eine Zeile Code zu schreiben. Die Effizienz beschreibt, dass ein Entwickler auch immer bereit ist, Tools zu lernen, zu beherrschen und verbessern.
  2. A great dev is empathetic, team-oriented, teaching & inspiring
    Gute Entwickler, schreiben aber nicht nur guten Code. Gute Entwickler können Code, Technologien auch gut erklären. Und das nicht nur als Didakt, sondern auch mit viel Geduld.
  3. A great dev is persistent, self conscious, professional & curious
    Hier geht es um das ausprobieren. Das testen neuer Methoden, neuer Ideen, interessanter neuer Ansätze. Dazu gehört nicht nur Technologie, sondern auch einfache Dinge wie den Standard-Arbeitsplatz einmal durch einen Steh-Tisch zu ersetzen. Oder einmal über ethische Grundprinzipien nachzudenken?
    Last but not least, geht es um Neugierde. Entwickler müssen neugierig sein. Sie müssen immer wieder etwas neues machen. Über neue Dinge nachdenken.

Zusammenfassend ist dies alles wohl ziemlich „damn hard“. Eine Aufgabe für das ganze Leben. Diese Herausforderung versucht Tim in 3 Werten zusammenfassen:

Create, Care & Criticize.

Was mir gut gefallen hat: Fortschritte machen wir nur mit Menschen. Nicht der Hacker der alleine Nacht für Nacht die Welt verändert. Es sind Menschen, die miteinander eine gemeinsame Idee und Vision leben.
Gemeinsam heist auch: Mit Mentoren. Mit Menschen die uns weiterbringen, unsere Karriere gestalten unseren Charakter formen. Weiß jeder er der persönliche Mentor ist? Weiß jeder, wessen Mensch er selber Mentor ist? Vielleicht muss man erst verstehen, was ein Mentor überhaupt ist. Tim beschreibt 5 Eigenschaften eines Mentor:

  • Advisor
  • Listener
  • Connector
  • Cheerleader
  • Challenger

Ist die Arbeit und Zeit die ich als Mentor investiert habe, ehrenamtlich: Nein, die Arbeit als Mentor bringt mir genau so viel, wie es dem gegenüber bringt…

Zusammenfassend:
We’re here to put a dent in someone’s life. Otherwise why else even be here?

Vielen Dank Tim, schon der zweite Vortrag an dem Tag, an dem es nicht um Technik geht und durchaus zum Nachdenken anregt….

 „Deine Firma wird niemals agil werden“ mit David Tanzer

Veränderung ist schwierig. Viele Firmen haben Prozesse die Veränderungen verhindern. Oft ist Agilität eben nur eine Änderung von Namen. Manager werden zu Product Owner, Teams zu Squads, etc. Aber deswegen ist eine Firma nicht zwangsläufig Agil. Wie messe ich also Agilität: Die kann mit der Zeit gemessen werden, die notwendig ist, eine kleine Veränderung herbeizuführen. -> Lead Time.

Wenn also neue Verfahren wie Scrum eingeführt werden, dann führt dies nicht zwangsläufig zu einer neuen Unternehmenskultur, wenn die Organisationsstruktur, das mittlere Management, die Motivation der einzelnen Mitarbeiter dies verhindern.

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David hat aufgezeigt, dass Kommunikation/ Koordination zwischen Abteilungen eines der größeren Hindernisse bei der Einführung von agilen Prozessen ist. Er hat aufgezeigt, dass in einem normalen Betrieb die Freigabe eines neues Features gute 5-8 Tage benötigt, um von der Änderungen bis zur Produktionsschaltung zu kommen (hier ist nur die reine Entwicklungszeit, ohne Deployment gemeint). Der interessante Ansatz von David ist hier: „Oft wäre es besser, IT dort zu machen, wo sie benötigt wird und nicht in einer eigenen IT.“ Die darauf folgende Diskussion hat gezeigt, dass dieses Thema durchaus viele Leute tangiert.

Im Anschluss hat David eine Case Study über Dynatrace vorgestellt. Dynatrace stand vor dem Problem, das ein Bugfix in der SaaS Plattform mehrere Wochen gebraucht hat, um bei Kunden ausgerollt zu werden. Dafür waren einige sehr schmerzvolle Änderungen notwendig. Gerade für große Themen, wie die vollständigen Abschaffung der QA Abteilung war es notwendig die gesamte Firmenstruktur um 90° zu drehen.

 

Communityarbeit – wie vor 20 Jahren

Dennis Gassen hat eingeladen über die Community-Arbeit in Deutschland zu sprechen. Hier hat es sich um eine offene Diskussion gehandelt in der Dennis mit den Community-Leadern Dutschlands in offene Diskussion gegangen ist. Ich bin gespannt, ob wir Dennis oder Jan in München/Frankfurt oder Köln einmal zu unserem Event begrüßen dürfen 😉

 

 

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