M42EM Konfiguration #2 – Datenimport

Ähnlich wie in SCCM müssen auch in EM einige notwendigen Daten importiert werden. Im folgenden Artikel ist die Konfiguration der Datenimports beschrieben. Voraussetzung ist die erfolgreiche Anbindung der SCCM Primary Site an EM.

Wechseln Sie in der EM-Console in die Ansicht „Administration -> SCCM -> Data -> Import“.

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Generelle Settings

Grundsätzlich können die Scheduling-Settings und das automatische Löschen und Archivieren für jeden Datenimport eingestellt werden. Da die Einstellungen für jeden Import-Type identisch sind, werden diese nun einmal zentral beschrieben.

Archivierung

In den Options eines jeden Datenimport-Tasks kann dediziert eingestellt werden, wann die betreffenden Objekte mit einem Archiv-Flag versehen werden und wann Sie endgültig aus der EM-Datenbank gelöscht werden. Diese Werte sind als „Tage“ hinterlegt.

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Diese Werte sollten pro Daten-Typ wirklich durchdacht werden.

Beispiel: Beim Datenimport „COMPUTERS“ kann es passieren, dass im Falle eines längeren Urlaubs oder Krankheit die voreingestellten 30 Tage zu kurz sind. In diesem Falle würde ein Computer aus der EM-Datenbank gelöscht und einen Beziehung zu Collections verlieren. Das Ergebnis ist mindestens der Verlust von relevanten Daten (z.B. Zuweisunsgdaten), im worst case eine erneute Installation von Software (z.B. wenn der Computer beim erneuten Anlegen automatisch Mitglied einer Collection mit zugewiesener Software wird.

Scheduling

Im Scheduling wird der Intervall eingestellt in dem die betroffenen Daten in die EM-Datenbank importiert werden sollen. Es werden die entsprechenden Tage aktiviert, entweder ein täglicher oder wöchentlicher Intervall gewählt und die Uhrzeiten entsprechend konfiguriert.

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Soll ein davon abweichender Intervall konfiguriert werden (z.B. Nächtlich um 22 Uhr und am Wochenende Abends um 18 Uhr, oder jede halbe Stunde), können pro Job mehrere Schedules hinterlegt werden.

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Beschreibung der Datenimport Typen

ACCOUNTS / LOGINS / SERVICES / SOFTWARE

Der EM-Agent sendet im Rahmen seiner Polling Intervalle, einige zusätzliche lokale Informationen an den EM-Server. Dies sind im einzelnen:

  • ACCOUNTS
    Lokale Benutzerinformationen
  • LOGINS
    Die zuletzt angemeldeten Benutzer
  • SERVICES
    Die Dienste auf den Clients mit Ihrem Status
  • SOFTWARE
    Die installierte Software, so wie im Add/Remove Programs Control Panel angezeigt.

Diese werden in den angegebenen Intervallen eingelesen und in die Datenbank importiert.

ACTIVE DIRECTORY

Importiert die OU-Struktur in die EM Datenbank.

COMPUTERS

Import alle Computerobjekte aus dem AD in die EM Datenbank. Für die Erzeugung von Computerobjekten in der EM Datenbank ist es notwendig eine Computergruppe anzulegen. Dies wird in [diesem] Folgenbeitrag beschrieben.

EMPLOYEES

Import Userobjekte aus definierten AD Containern in die EM Datenbank. In den Optionen kann zusätzlich das Anzeigeformat definiert werden. Hier ist empfohlen die Anzeige um den Accountnamen zu erweitern. Hintergrund ist, dass es vorkommen kann, dass zwei Accounts identische Namen haben. Entweder aufgrund der Größe der Umgebung, oder weil ein Benutzer über 2 Accounts verfügt (Normaler Arbeitsaccount und Administrativer Account).

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Unter dem Menüpunkt „Datasource“ werden die OU Container definiert, die im EM importiert werden sollen.

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PATCHES / SCCM APPLICATIONS / SCCM PACKAGES

Die Patches werden zur Verwaltung über EM in die EM Datenbank importiert. Im Gegensatz zu allen bisherigen Aktionen können hier keine Schedules angelegt werden. In den Optionen kann der Anzeigename der Objekte konfiguriert werden.

TEAMS

Teams werden in der EM Oberfläche wie hier beschrieben konfiguriert. Die Mitglieder der Teams können dynamisch (z.B. durch AD Gruppen) definiert werden.Um die Mitglieder der Teams dynamisch zu ermitteln, werden diese durch einen Datenimport definiert.

UPDATELISTCOMPLIANCE

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