SCCM Konfiguration #2 – Boundaries

2015-03-31 Boundaries QuadratischBoundaries und Boundary-Gruppen werden verwendet um die Zuordnung der Clients zu Ihrem DistributionPoint zu steuern und zu definieren, ob es sich um eine schnelle oder eine langsame Verbindung handelt. Boundaries bilden eine Bereich von Clients über IP Adressbereiche oder AD Sites ab. Boundary-Gruppen fassen eine oder mehrere Boundaries zusammen und schaffen eine Zuordnung zu einem DistributionPoint. Es gelten ein paar elementare Eckpunkte:

  • Boundaries sollen sich nicht überschneiden
    Kann sich ein Client theoretisch mehreren Boudnaries zuordnen, gibt es keine sichere Aussage mehr darüber, zu welchem DistributionPoint sich der Client wenden wird.
  • Jeder Client im internen LAN (oder mit einer VPN Verbindung) sollte sich einem Boundary zuordnen können.
    Findet ein Client kein Boundary, wird automatisch eine „langsame“ Verbindung angenommen.

Boundaries können zwar grundsätzlich auch manuell angelegt werden, sinnvoller ist aber die Nutzung schon bestehender AD-Sites. Der Import von AD-Sites kann über die Eigenschaften des Active Directory Forest Discovery aktiviert werden (Das AD Forest Discovery wurde in Teil 1 der SCCM Basis Konfiguration eingerichtet).

Aktivieren Sie nur die Option für das Erstellen der Site Boundaries und bestätigen dann den Dialog.

SCCMConfig_2_Boundaries_01

Mit einem Kllick auf „Run Forest Discovery Now“ werden die AD Sites eingelesen und in die SCCM Datenbank importiert.

SCCMConfig_2_Boundaries_01a

Das Ergebnis des Forest Discovery kann über den Menüpunkt „Boundaries“ in der Administrationsansicht eingesehen werden.

SCCMConfig_2_Boundaries_02

Nachdem die Boundaries erstellt wurden, werden die Boundary Gruppen angelegt.

SCCMConfig_2_Boundaries_03

In folgendem Beispiel wird eine Boundary-Gruppe angelegt, die alle Clients im lokalen LAN  des Headquarters des Unternehmens repräsentieren soll. Es wird die Site hinzugefügt, die alle Clients des Headquarters umfasst.

SCCMConfig_2_Boundaries_04

Im Tab „References“ wird der gewünschte DistributionPoint für die zuvor gewählten SItes hinzugefügt. Im Anschluss wird der Dialog mit „OK“ bestätigt.

SCCMConfig_2_Boundaries_05

Weiterhin sollen sich (in diesem Beispiel) Clients, die sich in diversen Branchoffices befinden und via VPN verbunden sind, an den gleichen DistributionPoint wenden, die Verbindung soll aber als „langsam“ klassifiziert werden.

Es wird, wie zuvor, eine neue Boundary Gruppe angelegt und die Sites, die die Branchoffices repräsentieren in die Liste hinzugefügt.

SCCMConfig_2_Boundaries_06

Anschließend wird im Tab „References“ der DistributionPoint hinzugefügt und die Verbindung als „Langsam“ klassifiziert.

SCCMConfig_2_Boundaries_07

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